Maschinenthermometer

Maschinen-Thermometer

Im Segment der Temperaturmessgeräte spielen die Maschinenthermometer eine nicht unbedeutende Rolle. In unterschiedlichen Bauformen, Größen und unterschiedlichen Anflanschungen steht eine große Bandbreite an Messgeräten für den Industrie- und Maschinenbau zur Verfügung. Ein großer Vorteil dieser Messgeräteklasse liegt in dem großen Messbereich, der bei vielen Modellen auf einfache Weise über auswechselbare Kapillaren realisiert werden kann. Es stehen viele unterschiedliche Bauformen, Gewindemaße und Messbereiche zur Verfügung. 

Dabei unterscheidet man grundsätzlich auch zwischen schraubbaren Thermometereinsätzen oder auch fest verschweißten Anzeigeeinheiten. Zu beachten ist auch die korrekte Wahl der Schutzrohrausführung. Nur bei richtiger Konfiguration und Wahl können die Maschinenthermometer gegen besondere thermische, mechanische und auch chemische Belastungen geschützt werden. Um eine korrekte Messung durchführen zu können ist zu beachten, dass sich das Tauchrohr der entsprechenden Modellausführung in möglichst der ganzen Einbautiefe in dem zu messenden Medium befindet.

Ausführungen und Messbereiche

Die Maschinen-Thermometer sind in unzähligen Ausführungen und Bauformen verfügbar. Für beispielsweise Maschinen und Motoren gibt es Schraub- und Einschweißversionen in besonders robusten Ausführungen. Die Messbereiche liegen hier zwischen +50 Grad und +650 Grad und verfügen zur Schwingungsdämpfung über eine Flüssigkeitsfüllung. Bauformen mit Glasthermometer und Einstechspitze eignen sich für Messbereiche von -30 Grad bis hin zu +400 Grad. Diese kommen vorzugsweise in Lager- oder Siloschütten, zur Messung in Mieten oder Heulagern oder auch zur Erdbodenmessung in der Landwirtschaft und im Gartenbau zum Einsatz.

Besondere Ausführungen findet man beispielsweise für Reifekammern, Kühl- und Treibhäuser oder Gar- und Brautanks. Es sind Versionen mit einfacher oder doppelter Skalenanzeige in unterschiedlichen Farben für °C oder °F erhältlich. Die Messbereiche bewegen sich hier typischerweise zwischen -10 °C und +110 °C. Ein großer Vorteil und nahezu Standard ist die Möglichkeit, die Messkapillare austauschen zu können. So kann eine Bauform durchaus für unterschiedliche Messbereiche verwendet werden, indem man einfach die Kapillare auswechselt. Bei Messstellen mit hoher Druckbeaufschlagung kann bei vielen Modellen ein entsprechendes Schutzrohr zusätzlich verwendet werden.